Warum fällt es so Vielen schwer, über den Tod, geschweige denn über das daran hängende zu sprechen?
Vor allem Ängste sind bei diesem Thema dabei.
Als würde durch das erwähnen des Themas ein Unheil Einzug halten / etwas passieren, Dadurch entsteht wiederum diese Anspannung….
Oder als Tabu-Thema:
Nein, über den Tod spricht man nicht.
Das ist kein Thema für uns.
Der Tod kommt früh genug. Da braucht man nicht vorher von ihm sprechen.
Auch sehr viel Unsicherheit entsteht durch TOT-schweigen des Themas.
Nicht umsonst ist in betreffenden Familien Verwirrung und Unklarheit bei Entscheidungen, wenn jemand plötzlich gestorben ist.
Dann erst merkt man, dass Vieles nicht geklärt war oder jemand dachte, alles zu wissen und dann ist alles ganz anders gewünscht. Dann fühht zu Stress bis hin zu Selbstvorwürfen,:
Hätte ich gewusst, welche Wünsche da sind, hätte ich vorher (zu Lebzeiten) mit der Person abgesprochen bzw. geklärt
Für die Hinterbliebenen kann das auch schlechtes Gewissen machen dem Verstorbenen gegenüber.
„Gern hätte ich ihm/ihr diesen Wunsch noch erfüllt.“
ist der klassische Satz dazu. Ich bin überzeugt, den hat jeder schon in irgendeinem Zusammenhang gehört.
Liebe Leser,
bitte in Bezug auf andere und andere Themen immer die anderen bzw. Betreffenden mit einbeziehen und fragen. Das lieber einmal mehr als zu wenig. Und das Allerwichtigste dabei:
Die Antwort abwarten
Ihre Sabine Leukert